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Tag 28: Moskau - unterwegs in der größten Stadt Europas

Veröffentlicht am 03.09.2015

Morgens um 3 Uhr in Russland: Der Schaffner klopft an die Tür, Zeit aufzustehen. Nach einem letzten Gang auf die Zugtoilette erreichen wir kurz nach 4 Uhr Moskau. Eigentlich sollte uns hier unser russisch sprechender Freund Amin abholen, der extra nach Moskau gekommen war, um uns die Stadt zu zeigen. Leider hatte er keine Schaffner, die ihn geweckt haben und so haben wir uns nach kurzen Warten allein auf den Weg zum Hostel gemacht. Dort angekommen begrüßte uns eine junge Russin im Schlafanzug. Leider konnte sie kein Englisch, so kämpften wir uns mit Google Translator und Corina's Russischkenntnissen durch. Nachdem das Gepäck erfolgreich verstaut war, ging es zum Frühstück.

 

Auch hier kam die Google Translator App zur Belustigung des Kellners wieder zum Einsatz. Wir waren zwar in Russland, Peking verfolgte uns aber auch hier. Mit Erstaunen mussten wir feststellen, dass ein Pekinger Sommertrend es in die deutschen Medien geschafft hatte: Die Tagesschau berichtete vom "Peking Bikini", ein "Modetrend", bei dem chinesische Männer im Sommer gerne bauchfrei tragen. Und wir sind live dabei gewesen!

 

Nachdem alle gestärkt waren und auch Armen eingetroffen war, ging es los zum Roten Platz. Dank Armen's Verhandlungsgeschick bekamen wir bei der Stadtrundfahrt nicht nur Rabatt sondern sogar eine Reiseleiterin, die uns alles auf Englisch übersetzte, obwohl die Tour eigentlich nur auf Russisch war. So ging es los und wir fuhren mit dem Bus die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ab, während die Reiseleiterin zwei Stunden ununterbrochen abwechselnd auf Russisch und sehr gutem Englisch erzählte.

 

Nach der Stadtführung war es Zeit für eine Stärkung. Während es sich eine Hälfte im McDonalds gemütlich machte, besuchte die andere Hälfte ein traditionelleres Restaurant, in welchem die Kellner sogar in russischer Tracht umherliefen. Anschließend ging es ins Hostel, wo wir unsere Zimmer bezogen und etwas ausruhen konnten, bevor es zusammen zum Abendessen ging. Geschafft von dem anstrengenden Tag machte sich ein großer Teil anschließend wieder auf den Weg zum Hostel, während ein paar Wenige sich dazu entschlossen, noch das nächtliche Moskau zu erkunden.